40 Jahre für das Leben
Seit 40 Jahren für eine Welt, in der jedes Kind willkommen ist.
Die Bewegung für das Leben Südtirol setzt sich seit 40 Jahren, seit dem Jahre 1986, für die Frauen im Schwangerschaftskonflikt ein. Bis heute ist es uns wichtig, zu informieren, zu sensibilisieren und die Wahrheit hochzuhalten.
Am 22. Mai 1978 wurde in Italien das Abtreibungsgesetz §194 verabschiedet. In den Absätzen 2 und 5 wird ausdrücklich betont, dass alles unternommen werden soll, um Frauen in der schwierigen Phase einer ungeplanten Schwangerschaft beizustehen und sie in ihrer Mutterschaft zu unterstützen. Dadurch sollten Schwangerschaftsabbrüche eingedämmt und illegale Abtreibungen verhindert werden. Die aktuellen Abtreibungszahlen allein für Südtirol sprechen aber eine andere Sprache: laut ASTAT wurden im Jahr 2024 525 Schwangerschaftsabbrüche, vom Steuerzahler finanziert, in den Krankenhäusern von Bozen und Meran durchgeführt.

Die Entscheidungsfreiheit der Frau wird medial und politisch so hochstilisiert, dass das Aufzeigen von Alternativen zur Abtreibung als frauenfeindlich, ewiggestrig, ja sogar als Verurteilung der Frau abgetan wird. Das ist eine glatte Lüge und bewusste Irreführung. Dabei ist jenen, die der Frau in dieser sensiblen Phase beistehen, nichts ferner, als sie zu einer Entscheidung zu zwingen. Was kann falsch daran sein, mit den Müttern andere Wege als die Abtreibung zu finden und ihre Ängste und Sorgen ernst zu nehmen? Das Recht, einem Kind trotz massiver Probleme das Leben zu ermöglichen, sollte das oberste Prinzip einer zivilisierten Gesellschaft sein. Stattdessen wird der Frau alleine die Verantwortung aufgebürdet, ob ihr Kind zur Welt kommen darf oder nicht.
Den Auftrag, den Müttern beiseite zu stehen, wird die Bewegung für das Leben auch weiterhin erfüllen!
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